Graph Search: Facebook wird zur semantischen Suchmaschine, Version 1

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Diese Version wurde von Marc Rochow am 16. Jan. 2013 um 10:08 Uhr erstellt.
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Graph Search wurde so entwickelt, dass es den Nutzern Ergebnisse zeigt und nicht Links zu Ergebnissen, sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bei der Vorstellung der neuen Suchmaschine. Damit können Nutzer über das Netzwerk Open Graph nach Menschen, Bildern, Orten und Interessen suchen. Das ganze formuliert als Frage oder Textbaustein in das Suchfeld.

Das größte Problem bei der Entwicklung sei gewesen, wie Nutzer Suchanfragen natürlich und intuitiv stellen könnten. Das sei laut Zuckerberg gelöst worden. Nutzer des sozialen Netzwerkes geben in die Suchmaske das ein, was sie sehen wollen. So sind auch Kombinationen aus mehreren Begriffen möglich wie zum Beispiel "Fotos meiner Freunde" oder "Meine Freunde aus München, die The Big Bang Theory mögen". Facebook sortiert die Ergebnisse danach, wie eng der Nutzer mit einem anderen vernetzt ist. Die Suchergebnisse werden aus den Angaben der Freunde herausgefiltert.

Mark Zuckerberg betonte bei der Vorstellung ausdrücklich das keine als privat markierten Fotos oder Beiträge öffentlich gefunden werden können. Zudem sagte er das zehn Prozent der Rechenleistung die Facebook benötigt für den Datenschutz verwendet werden.

Wer die neue Suchfunktion jetzt schon testen möchte, kann sich unter facebook.com/graphsearch auf eine Warteliste setzen lassen.