DSL-Drossel: Telekom rudert zurück

von Wolfgang Schneider | 0 | 828 Aufrufe

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Nun wurde bekannt, dass die Telekom die Datenübertragungsrate doch nicht so stark reduzieren möchte wie von Anfang an geplant. Damit reagiert die Telekom jetzt auf die starken öffentlichen Proteste. Statt wie geplant auf 384 KBit/s zu drosseln, sobald ein gewisses Monatskontingent an Traffic verbraucht ist, will die Telekom die Drosselung auf 2 MBit/s anheben. Dies soll heute im Lauf des Tagen noch von der Telekom bestätigt werden.

Am 22. April kündigte die Telekom erstmals an, Flatrate-Produkte nicht mehr für Neukunden bereit zu stellen. Wenig später wurde bekannt, dass die Beschränkung des Traffics auch bei einem Vertragswechsel zur Anwendugn kommen soll. Eine endgültige Umsetzung der Drosselung soll dabei bereits ab 2016 erfolgen. Dann sollen beispielsweise 16 MBit/s ab 75 GB Traffic gedrosselt werden.

Die Drosselungspläne hatten dabei starke Proteste bei den Kunden der Telekom hervorgerufen. Unter anderem wurden auch mehrere Petitionen gegen die Drosselung und für die Erhaltung der Netzneutralität aufgesetzt. Die Petition für eine gesetzliche Bindung an die Netzneutralität hat inzwischen knapp 75.000 Mitzeichner. Die Petition gegen die Drossel der Telekom inzwischen sogar fast 200.000.

Über den Autor: Wolfgang Schneider
Online Marketeer & Projektmanager bei Team23 in Augsburg. Netzkind der ersten Stunde und Photoshopjunky. Seit über 10 Jahren im Bereich Design, Entwicklung & Online-Marketing tätig.
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