Vertrauen schwindet: NSA-Skandal kostet betroffene Anbieter Milliarden

von Wolfgang Schneider | 0 | 1161 Aufrufe

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Der NSA-Skandal kann die betroffenen Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google und Amazon über 35 Milliarden US-Dollar kosten. Dies berechnete jetzt das Forschungsinstitut Thinktank Information Technology & Innovation Foundation und kommt zu dem Ergebnis, dass die Konzerne in den nächsten drei Jahren mit Umsatzeinbußen zwischen 21 und 35 Milliarden US-Dollar rechnen müssen.

Grund für diese Umsatzeinbußen sei vor allem das gesunkene Vetrauen in die Cloud-Anbieter, vor allem von Nutzern aus dem Ausland. Hier stiegen die Kündigungszahlen von Veträgen nach Edward Snowdens Enthüllungen deutlich an. Auch der Abschluss von Neuverträgen sei zunehmend schwieriger geworden klagen die US-Betreiber. Das Forschungsinstitut Thinktank rechnet dabei mit einem Verlust von 10 bis 20 % des ausländischen Marktes an europäische und asiatischen Firmen.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris vom Juli 2013 bei Internetnutzern ergab, dass 19 % der Internetnutzer in Zukunft bewusst auf Cloud-Dienste verzichten wollen. Auch das allgemeine Vertrauen der Internetnutzer in den Umgang mit personenbezogenen Daten hat durch den NSA-Skandal erheblich abgenommen. Lediglich noch rund 2% der Nutzer glauben, dass ihre Daten im Internet sicher sind. Rund 43 % gaben dabei an, keine vertraulichen E-Mails mehr versenden zu wollen, 13 % wollen in Zukunft auf soziale Netzwerke verzichten.

Über den Autor: Wolfgang Schneider
Online Marketeer & Projektmanager bei Team23 in Augsburg. Netzkind der ersten Stunde und Photoshopjunky. Seit über 10 Jahren im Bereich Design, Entwicklung & Online-Marketing tätig.
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