Whistle.im: Deutscher Whatsapp-Konkurrent setzt auf Verschlüsselung, Version 1

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Diese Version wurde von Wolfgang Schneider am 9. Aug. 2013 um 10:32 Uhr erstellt.
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Mit Whistle.im haben deutsche Studenten nun eine verschlüsselte Whatsapp-Alternative entwickelt. Durch den vergangenen Spionageskandel der NSA, dürfte diese Variante eines Messengers vielen Nutzern entgegenkommen. Problematisch ist bei Whatsapp vor allem der Umstand, dass bei Nutzung der App das gesamte Adressbuch für den US-Konzern freigegeben werden muss. Dies ist bei whistle.im nicht der Fall.

Whistle.im arbeitet dabei mit einer 2048 Bit End-to-End Verschlüsselung und soll auch die Kontaktliste absolut vertraulich behandeln. Ziel des Forschungsprojektes soll vor allem eine hohe Datensicherheit bei gleichzeitig einfacher Bedienbarkeit des Messengers sein. Whistl.im soll es dann als Smartphone-App sowie auch als Browserversion geben.

Um Whistle.im zu nutzen, wird eine einzigartige Whistle-ID benötigt, welche sich der Nutzer zusammen mit einem Passwort selbst auswählt. Das Passwort wird dabei wie auch die Messages bereits im Messenger bzw. im Browser verschlüsselt. Zukünftig soll es dann auch möglich sein, Bilder oder sogar Apps verschlüsselt zu versenden.

Whistle.im gibt es aktuell nur als Beta-Version für den Browser und für Android, soll aber auch schon bald für iOS erhältlich sein. Wer Whistle.im testen möchte, kann sich die aktuelle Beta-Version auf der Seite von whistle.im herunterladen.