Internet-Konzerne stellen Forderungen an US-Regierung, Version 1

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In einem offenen Brief haben nun acht große Internetkonzern fünf weitreichende Forderungen an die US-Regierung unter Barak Obama gestellt. In dem offenen Brief fordern AOL, Apple, Facebook, Google, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo unter anderem die Regierung dazu auf, die Befugnisse der Geheimdienste einzuschränken. Sie wollen dadurch vor allem einen besseren Schutz der eigenen Nutzer erreichen.

Konkret fordern die Konzerne, dass die Geheimdienste die massenhafte Datenaufzeichnung und die Datensammlung lediglich auf unter verdacht stehende Zielpersonen einzuschränken. Zusätzlich sollen die Geheimdienste in Zukunft mehr Transparenz zulassen und besser von der Regierung beaufsichtigt werden. Die fünf Forderungen haben die Konzerne auf einer eigenen Webseite zusammengefasst.

Kritiker bemängeln allerdings, dass sich entscheidende Firmen nicht an der Initiative beteiligen. So fehlen entscheidende Telekommunikations- und Cloud-Anbieter wie beispielsweise Verizon, AT&T oder auch Amazon. Selbst Unternehmen wie Ebay, American Express oder Visa, welche einen Großteil der Zahlungen im Internet kontrollieren, enthalten sich der Offensive.