Trotz Abmahnung will Vodafone weiter LTE drosseln

von Wolfgang Schneider | 0 | 1610 Aufrufe

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Vodafone verspricht mit seinem LTE-Zuhause-Tarif mit den Tarifen S, M und L "schnelles Internet", verschleiert laut Verbraucherschützern dabei den Kunden aber bewusst, dass die Tarife nach gewissem Datenverbrauch auf 384 Kbit/s gedrosselt werden. LTE-Geschwindigkeit kann dann lediglich nach Zukauf von teuren Datenpaketen genutzt werden. Diesbezügliche hatte Vodafone schon eine Abmahnung der sächsischen Verbraucherschutzzentrale erhalten auf die Vodafone bis heute nicht reagiert hat. In dieser Abmahnung wurde von den Verbraucherschützern eine Unterlassungserklärung gefordert, welche Vodafone bis heute nicht abgegeben hat. Nun wird von der Verbraucherschutzzentrale eine Klage gegen Vodafone geprüft.

In der Werbung verspricht Vodafone seinen Kunden, dass diese mit dem LTE-Zuhause-Tarif "die perfekte DSL/VDSL Alternative" erhalten und "per Funk mit Vodafone LTE (Long Term Evolution) genauso schnell im Internet, wie sonst nur mit VDSL, nämlich bis zu 50 MBit/s je nach Region und Verfügbarkeit" surfen können. Hier wird laut Verbraucherschützern den Kunden eine "echte" Flatrate suggeriert und die tatsächliche Drosselung des Tarifes bewusst verschleiert.

Nun soll in einem Gerichtsverfahren ermittelt werden, ob solche eine Drossel der Tarifleistung um über 90% überhaupt rechtens sei. Die Hauptkonkurrentin Deutsche Telekom hatte in der Vergangenheit auf den Druck der Verbraucherschützer reagiert und ihre Drosselung der hauseigenen LTE-Tarife gelockert. Hier können Nutzer, welche ihren Vertrag vor dem 5.12.2013 bei der Telekom abgeschlossen haben, dreimal im Monat 10 GByte Datenvolumen kostenlos dazubuchen.

Über den Autor: Wolfgang Schneider
Online Marketeer & Projektmanager bei Team23 in Augsburg. Netzkind der ersten Stunde und Photoshopjunky. Seit über 10 Jahren im Bereich Design, Entwicklung & Online-Marketing tätig.
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