Sicherheitslücke der Fritzbox betrifft nicht nur den Fernzugang

von Marc Rochow | 0 | 1181 Aufrufe

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Wie Heise Security berichtet, lässt sich auch über eine manipulierte Internetseite, die von einem Rechner aus dem Netz der Fritzbox aufgerufen wird, die Kontrolle über den Router erlangen und so die Zugangsdaten auslesen. Die Sicherheitslücke ist damit offenbar gefährlicher als angenommen. AVM dementierte in einer Stellungnahme nur indirekt das der Angriff möglich sei.

AVM empfiehlt "allen Anwendern, unabhängig vom aktivierten Fernzugriff", die Updates für den Router einzuspielen. Der Routerhersteller hatte vor 2 Wochen erstmals vor den Missbrauch von Telefonverbindungen über die Fritzbox gewarnt. Die Betroffenen hatten dabei von extrem hohen Telefonrechnungen berichtet. In den folgenden Tagen veröffentlichte AVM Sicherheitsupdates für mehr als 30 Modelle.

Auch die Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland oder Unitymedia haben die Router ihrer Kunden aktualisiert, zwischenzeitlich wurde nur der Fernzugriff deaktiviert.

Über den Autor: Marc Rochow
Webentwickler bei Team23, Djangonaut und Open-Source-Fan. Mehr Infos: www.gironimo.org
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