Apples Reaktion auf verbogenes iPhone 6, Version 2

Alte Version

Dies ist eine alte Version des Inhalts in unserem Archiv. Besuchen Sie die aktuelle Version dieser Seite.

Diese Version wurde von Wolfgang Schneider am 26. Sept. 2014 um 13:46 Uhr erstellt.
Bemerkung des Bearbeiters: stil

Änderungen gegenüber vorheriger Version anzeigen


Nach Tagen gibt es nun erstmals eine Reaktion von Apple auf die vermehrt aufgetauchten Berichte über verbogenen iPhones. Wie schon erwartet weist Apple dabei die Verantwortung für die durch "falsche Benutzung" verbogene iPhones zurück. Allerdings sollen Kunden, bei welchen die Biegung nicht durch eigenes Verschulden entstanden ist, zeitnah ein entsprechendes Austauschgerät erhalten.

Dabei kann die Zurückweisung der Verantwortung als kluger Schachzug von Apple gesehen werden. Würde Apple hier nämlich einen Produktionsfehler eingestehen, müsste der Konzern die betroffenen Geräte ausnahmslos zurückrufen. Ein offizieller Apple-Sprecher betonte dabei, dass ein verbogenes iPhone bei normaler Benutzung nur sehr selten vorkommt. Die Frage bleibt hier natürlich, wie Apple eine normale Nutzung definiert. Bei manchen Nutzern entstand die Biegung bereits beim normalen tragen über einen längeren Zeitraum in der Hosentasche.

Ein Apple-Sprecher sagte außerdem gegenüber einem bekannten Online-Portal aus, dass Apple bei der Entwicklung des iPhone 6 besonders auf die Gehäusequalität wert gelegt habe. So betonte er, dass bei beiden iPhone-6-Modellen besonders darauf geachtet wurde, dass diese den alltäglichen Belastungen eines Smartphones standhalten.

Ob Apple in solch einem Schadensfall einen Geräteaustausch vornimmt liegt alleine im Ermessen des jeweiligen Apple-Mitarbeiters der Genius-Bar. Dieser muss dazu Mithilfe einer von Apple kurzfristig festgelegten "optischen Inspektion" feststellen, ob eine Biegung mutwillig oder aber unbeabsichtigt aufgetreten ist. Wenn dieser zu dem Schluss kommt, dass der Schaden ungewollt entstanden ist, wird das betreffende Gerät ausgetauscht.