Apple Pay soll noch mehr können

von Sarah Schneller | 0 | 988 Aufrufe

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Mit der Apple Pay-Technologie soll es Iphone-Besitzern leicht gemacht werden kreditkartenlos zu bezahlen. Aber das ist Apple noch nicht genug. Derzeit arbeiten sie daran, dass man mit dieser Technologie auch Türen öffnen und direkt mit dem Handy, im Bus oder im Zug, das Bus- oder Bahnticket lösen kann.

Bereits jetzt kann man in bestimmten Läden in den USA bargeld- und kreditkartenlos bequem mit dem neuen Iphone 6 bezahlen. Die Anzahl der Läden wächst. Laut einem Bericht von The Information hat Apple bereits mit verschiedenen Anbietern gesprochen. Unter anderem HID Global und Cubic, die für Gebäudesicherheit und Fahrkartensysteme Lösungen anbieten.

Wenn man mit Apple Pay derzeit etwas kauft, so speichert das Secure Element im Iphone die Zahlungsdaten. Man kann aber auch andere Daten dort speichern und somit noch mehr mit Apple Pay erreichen.

Ein Beispiel, wie man es dann realisieren könnte, ist Clipper. Clipper ist ein elektronisches Ticketsystem, das in Kalifornien in der Bay Area verwendet wird. Die Clippercard funktioniert als Ticket in vielen Beförderungs- und Parksystemen. Die Technik wurde von dem gleichen Hersteller entwickelt, die auch den NFC-Chip aus den Iphones gebaut haben. So könnte Apple dann auch die hierfür relevanten Daten im Secure Element gespeichert werden.

Für das Öffnen von Türen gibt es bereits Blootooth-Schlösser. Diese haben allerdings einen Nachteil: man kann sie auch aus etwas weiterer Entfernung öffnen. Das könnte mit dem NFC-Chip verbessert werden. Mann muss nur noch das Handy an die Tür halten und mit Hilfe seines Fingerabdrucks auf dem Iphone die Türe öffnen.

Außerdem möchte Apple auch noch ein Bonuskartensystem für die Händler einrichten. Derzeit können bis zu acht Kreditkarten auf dem Iphone gespeichert werden. Das reicht dann natürlich für alles eventuell nicht aus und es muss noch einiges daran gearbeitet werden. Aber irgendwann braucht man dann keinen Geldbeutel mehr und kann alles mit dem Smartphone erledigen. Wobei das Smartphone immer mehr die Größe eines Geldbeutels einnimmt. Außerdem sollte man dann auch immer sein Ladekabel dabei haben, für den Fall dass der Akku leer ist und man vor verschlossenen Türen steht.

Über den Autor: Sarah Schneller
Supervising Technician for Dynamic Frontend Development bei Team23 in Augsburg
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