Ist Nordkorea für den Sony-Hack verantwortlich?

von Nicolas Hofmair | 0 | 1068 Aufrufe

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Laut US-Behörden soll Nordkorea hinter der Hackergruppe "Guardians of Peace" stehen, welche für die Attacken auf Sony Pictures verantwortlich ist. Die US-Premiere von "The Interview" wurde nach Drohungen besagter Gruppe abgesagt.

US-Strafverfolgungsbehörden wollen noch in dieser Woche einen Bericht veröffentlichen, welcher aufzeigen soll, dass die Hackergruppe "Guardiance of Peace" in direktem Zusammenhang mit dem norkoreanischen Regime steht. Nachdem ein Drohbrief der Gruppe veröffentlicht wurde, welcher Zuschauer davor warnt sich den Film "The Interview" anzusehen, wurde der Streifen aus dem Programm zahlreicher Kinos gestrichen und die Premiere und Interviews mit den Hauptdarstellern James Franco und Seth Rogan abgesagt.

Eine eindeutige Zuordnung zum Nordkorea-Regime sei schwer möglich. Es könnte auch sein, dass ein Dritter versucht die Beweislast auf Nordkorea zu lenken.

Allerdings gibt es laut einem Überläufer eine sogenannte Bureau 121-Abteilung in Nordkorea, welche über 1.800 IT-Experten beschäftigt, um gezielte Cyberangriffe zu planen und durchzuführen.

Bei dem umstrittenen Film handelt es sich um eine Komödie eines versuchten Anschlags auf den Diktator Nordkoreas Kim Jong-Un. Daher scheint es ein Motiv zu geben, dass der Diktator hinter den Cyber-Angriffen steht.

Über den Autor: Nicolas Hofmair
Studiert Interaktive Mediensysteme in Augsburg und ist Werkstudent bei TEAM23 GmbH.
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