Autonomes Fahren soll auch in NRW getestet werden

von Nicolas Hofmair | 0 | 1087 Aufrufe

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Neben Bayern will auch Nordrhein-Westfalen ein Testgebiet für autonomes Fahren bereitstellen. Aufgrund der hohen Verkehrsdichte soll NRW hohe Anforderungen für mögliche Tests bieten. Auch Google zeigt Interesse auf diesem Gebiet.

Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) will laut einem Bericht der Rheinischen Post eine Teststrecke für autonome Autos einrichten. Das Ruhrgebiet mit seinen drei parallel verlaufenden Autobahnen (A2, A40 und A42) wäre dafür ein ideales Testfeld. Dies begründete er zum einem mit der hohen Verkehrsdichte, welche Tests in schwierigen Situationen ermöglicht. Zum anderen kann der Verkehr problemlos auf andere Autobahnen verlagert werden.

Zudem muss die deutsche Automobilindustrie für ihre Tests nicht ins Ausland ausweichen.

Auch in Bayern soll die A9 bereitgestellt werden, um solche Tests zu ermöglichen. Dies hatte vor kurzem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündet.

In den USA und in Schweden gibt es schon seit einiger Zeit die Möglichkeit autonome Autos im öffentlichen Verkehr zu erproben.

Zunächst soll das Pilotprojekt "Digitales Fahren" die Fahrer unterstützen. Später ist geplant, dass sich Autos auch ohne das Eingreifen der Fahrer im Verkehr orientieren können.

Google ist auch seit längerem auf diesem Gebiet tätig. Dabei will Google mit Daimler, Ford, General Motors, Toyota und Volkswagen zusammenarbeiten. Ob es sich dabei nur um Softwareunterstützung handeln soll ist nicht bekannt.

Über den Autor: Nicolas Hofmair
Studiert Interaktive Mediensysteme in Augsburg und ist Werkstudent bei TEAM23 GmbH.
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