USB-Stick mit Verschlüsselung und Passwortschutz

von Nicolas Hofmair | 0 | 1596 Aufrufe

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Ein USB-Stick mit eingebauter Tastatur und AES-256-Bit Verschlüsselung wurde von Toshiba vorgestellt. Die Daten sollen sich selbst zerstören, wenn der Code zu oft falsch eingeben wird.

Bild zu USB-Stick mit Verschlüsselung und Passwortschutz
Quelle: Toshiba (http://www.toshiba.com/us/accessories/USB-2.0-Encrypted/USB-Flash-Drives/4GB/PFU004D-1BEK)

Bei dem Stick handelt es sich um Toshiba´s neuen Encrypted USB Flash Drive. Dieser USB 2.0 Stick hat bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz. Mit einem Passwort, welches auf der Minitastatur an der Seite des Sticks eingegeben wird bevor er angesteckt wird, erhält man Zugang zu den Daten. Sobald der USB-Stick wieder vom Rechner abgezogen wird, werden die Daten automatisch verschlüsselt. Das ist möglich durch einen kleinen Akku, welcher sich am Rechner auflädt.

Wenn man das Passwort zehn mal falsch eingibt, löschen sich alle Daten.

Der Nachteil liegt auf der Hand. Sollte jemand den Stick in die Hände bekommen und mutwillig zehn falsche Kombinationen eingeben, vernichtet der Stick alle persönlichen Daten.

Daher ist es äußerst ratsam, immer Backup-Daten zu erstellen, falls der Stick seine Daten löscht.

Der Preis liegt je nach Modell zwischen 95 und 200 US-Dollar.

Der Stick verfügt über eine FIPS-Zertifizierung des Typs 140-2 Level 3. Dieses Zertifikat ermöglicht es, den Stick innerhalb von US-Regierungseinrichtungen und anderen streng geschützten Umgebungen zu verwenden.

Die Datalock-Technik ist allerdings nicht neu, diese stammt von ClevX. Die Idee eines passwortgeschützten USB-Stick besteht ebenfalls seit längerer Zeit.

Über den Autor: Nicolas Hofmair
Studiert Interaktive Mediensysteme in Augsburg und ist Werkstudent bei TEAM23 GmbH.
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