Neue „universelle App-Kampagnen“ und „TrueView for action“ für Werbetreibende auf Google

von Julian Beyrle | 0 | 1306 Aufrufe

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Der Suchmaschinenriese Google stellt seine neuesten Maßnahmen für Werbung im Internet auf mobilen Endgeräten der Öffentlichkeit vor.

Unter den neuesten Errungenschaften, die noch in der Testphase sind, befinden sich zum einen neue universelle App-Kampagnen, bei denen man für seine eigenen Apps auf mobilen Geräten gezielter Werbung schalten kann. Zum anderen führt Google das neue Format „TrueView for action“ ein, das noch vielfältigere Möglichkeitenen der Werbung auf YouTube bietet.

Universelle App-Kampagnen:


Bei der neuen Generation der universellen App-Kampagnen sollen Werbungen für die eigenen Android- oder iOS-Apps in Google Play, YouTube in der Google-Suche und im Google Displaynetzwerk noch gezielter gesteuert und angezeigt werden können. Der Aufwand für die Werbenden soll sich dabei laut Google in Grenzen halten. Eigene kreative Anzeigentexte, ein Startgebot, die Sprache und Region und der im Normalfall schon vorhandenen App-Beschreibung aus dem jeweiligen Store genügen. Alles andere wird von Google übernommen.
Anhand statistischer Daten wertet Google eine Vielzahl an Kriterien aus, um den Nutzern universeller App-Kampagnen so viel Arbeit abzunehmen, wie nur möglich. Zum Beispiel wird die Ausrichtung der Kampagne und der Gebotseinstellungen selbstständig übernommen, um anhand eines ausgeklügelten Algorithmus die Anzahl der Downloads zu maximieren.

Googles Universelle App-Kampagnen am Beispiel trivago
Quelle: Google

„TrueView for action“


Bei TrueView for action handelt es sich um weitreichende Erneuerungen für Werbung auf YouTube. Dabei kann vor dem Abspielen des YouTube Videos genauso wie im Anschluss daran, die für den Werbetreibenden genau passende Werbung geschalten werden, die Nutzer noch gezielter ansprechen sollen. Dabei geht es längst nicht mehr darum, ein einfaches Produkt im Internet zu verkaufen. Viel mehr ist das Ziel dahinter, auch andere Formen einer aktiven Handlung, der sogenannten „Call-to-Action“ zu bewerben. So könnte beispielsweise Werbung für die Buchung einer Hotelreservierung größeren Erfolg bei Personen haben, die sich häufiger für Reisen interessieren, weshalb eine zielgerichtetere Werbeschaltung ermöglicht werden soll.

TrueView for action in YouTube am Beispiel mazda
Quelle: Google

Fazit:


Die mobilen Endgeräte gewinnen immer mehr an Bedeutung und genießen daher, gerade in den letzten Monaten und Jahren, eine sehr starke Aufmerksamkeit. Google und YouTube haben die Wichtigkeit der Anpassung an veränderte Verhältnisse bei mobilen Geräten erkannt und reagiert. Für Werbetreibende bieten diese neue Möglichkeiten der Werbung die optimalen Voraussetzungen ohne große Streuverluste gezielt zu werben. Die Benutzer, die die Werbung zu sehen bekommen sind dabei zwar das Mittel zum Zweck, dennoch können auch diese von den neuen Werbekampagnen profitieren. Sie müssen sich nicht mehr einer Flut von Werbung aussetzen, sondern bekommen verstärkt nur noch für sie interessante Werbung angezeigt.
Daraus lässt sich erkennen, dass die neuen Maßnahmen von Google, der universellen App-Kampagnen und „TrueView for action“ für Werbende sowie für Nutzer ein großer Erfolg werden könnte.

Über den Autor: Julian Beyrle
Studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Augsburg. Absolviert derzeit ein Praktikum im Bereich Online-Marketing bei Team23.
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