Windows

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Microsoft Windows ist das Betriebssystem der Softwarefirma Microsoft. Zu Anfang war es lediglich eine grafische Erweiterung des Betriebssystems MS DOS, doch als daraufhin Microsoft dieses System aufgab und ausschließlich auf die zukunftsfähige Windows-NT-Technologie baute, wurde es fester Bestandteil von Windows und bekam den Status eines Betriebssystems.

Weiter wird empfohlen, den vollständigen Namen "Microsoft Windows" als Bezeichnung zu verwenden um Verwechslungen mit dem engl. Begriff für "Fenster" zu vermeiden, der auch für andere moderne Betriebssysteme verwendet wird. Diesbezüglich gab und gibt es auch immer wieder Diskussionen und Kritik.

Microsoft Windows ist mit einer Nutzungsrate von ca. 90 % das meist genutzte Betriebssystem auf Rechnern (hauptsächlich PCs). Die Anwendung von Microsoft Windows bezieht sich hauptsächlich auf den Desktop-Bereich aber auch speziell für den Betrieb von Servern oder PDAs und Co. gibt es Versionen.

Die beiden unter Windows hauptsächlich verwendeten Browser sind der Internet Explorer von Microsoft und der Mozilla Firefox. Weitere Alternativen sind Opera, K-Meleon und einige weitere deren Entwicklung jedoch zum Teil eingestellt wurde.

Weiterführend: Browser Marktanteile

Bild zu Windows
Windows Standardlogo seit Vista

Heute relevante Versionen

Weiterführend: Marktanteile - Betriebssysteme

Windows 2000

Windows 2000 (NT 5.0) erschien Anfang eben diesen Jahres und stellt den Nachfolger zu Windows NT dar. Neu waren der stabilere Lauf sowie die Unterstützung vieler Geräte. Windows 2000 wurde später auch in Server-Versionen veröffentlicht, die für unterschiedliche Unternehmensgrößen ausgelegt sind.

Zu den Neuerungen dieser Version zählen:

  • Microsoft Active Directory (Client/Server)
  • NTFS 3
  • Kerberos Authentifizierung
  • Gruppenrichtlinien
  • WDM Treibermodell
  • Modularer Systemaufbau (inkl. HAL)

Mit einem Marktanteil der sich im 4%-Bereich bewegt ist Windows 2000 nicht mehr allzu relevant aber dennoch zu berücksichtigen. Es findet sich immer noch eine relativ große Nutzergemeinde die besonders für die Nutzung einiger Browser - im Speziellen für den Internet Explorer - ausschlaggebend ist und somit die Webentwicklung beeinflusst.

Windows XP

Windows XP (32-Bit: NT 5.1 / 64-Bit: NT 5.2) ist das am häufigsten verkaufte Betriebssystem von Microsoft. Es erschien im Oktober 2001 und verbindet erstmals die beiden Produktschienen Kommerzielle Systeme und Home-Systeme. Es stellt auch eine neue Benutzerführung bereit und integriert die Bedienung von Internet und Multimedia noch besser als Windows 2000.

Bild zu Windows
Mozilla Firefox unter Windows XP

Im September 2004 wurde das Service Pack 2 veröffentlicht, mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der Netzwerksicherheit. Service Pack 3 erschien offiziell Ende April 2008, barg aber noch einige Probleme mit Kompatibilitäten, weshalb derzeit von einer Installation noch abzuraten ist.

Windows XP ist als erstes Microsoft Betriebssystem sowohl als 32-bit, als auch als 64-bit Version erhältlich. Letztere basiert allerdings zu großen Teilen auf dem Windows 2003 Server und trägt ebenfalls die interne Versionsnummer 5.2.

Windows 2003 Server

Der Windows 2003 Server wurde kurz nach Windows XP eingeführt und brachte die bis dato nur im Client-Betriebssystem verfügbaren Neuerungen in Microsofts Server-Linie. Zu den neuen Funktionen des Servers zählen unter anderem:

  • Vollständige 64-bit Unterstützung
  • Internet Information Services (IIS) 6.0
  • Share Point Services
  • Ein verbesserter DNS Server
  • Ein verbesserter Active Directory Verzeichnisdienst

Windows Vista

Bild zu Windows
Windows Vista Logo

Windows Vista (NT 6.0) ist die aktuelle Windows-Version und bringt den neuen Internet Explorer 7 mit sich der durch seine verbesserte Implementierung besonders für Webentwickler interessant ist. Diese Version bietet jedoch noch keine gute Webstandards-Unterstützung, welche erst mit dem IE8 kommen soll.

Die erste Alphaversion zu Windows Vista, Windows Longhorn, kam bereits Anfang 2002 heraus. Verkauft wurde es jedoch erst ab dem 30. Januar 2007. Trotzdem konnten in Windows Vista nicht alle geplanten Funktionalitäten verwirklicht werden (z. B. WinFS). Die grafische Benutzerschnittstelle wurde neu erstellt und heißt nun Aero.

Windows Mobile

Windows Mobile 6 wurde am 12.2.2007 offiziell vorgestellt. Das Design der Benutzeroberfläche ist an Windows Vista angelehnt. Es wird speziell für Handys, Smartphones, PDAs und Co. verwendet.

Die aktuelle Version Windows Mobile 6.1 wird auf Multimedia-Handys wie dem Motorola Q9 und dem Sony Ericsson XPERIA X1 verwendet und ist bis jetzt noch nicht als Aktualisierung für andere Geräte verfügbar. Geplant sind Updates für Toshiba Portégé, HTC Touch und viele weitere.

Wichtige Neuerungen:
  • Internet Explorer Mobile
  • Kopieren und Einfügen von Texten (neu bei der Smartphone-Edition)
  • stark vereinfachte Konfiguration von WLAN und E-Mail

Windows Server 2008

Der Microsoft Windows Server 2008 (NT 6.0) wurde am 22. Februar 2008 veröffentlicht. Dieser bringt - ähnlich wie bei Windows 2003 Server - die bereits im neuen Client enthaltenen Features auch in die Microsoft Server Produktlinie. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:

  • Rollenbasierte Server - Statt alle benötigten Einzelkomponenten zu installieren nimmt ein Server nun einfach eine spezielle Rolle ein (z.B. Primärer Domänen Controller).
  • Eine sich "selbstheilende" Version des Dateisystems NTFS
  • Hyper-V - Eine Virtualisierungslösung
  • Die Windows Power Shell
  • Rollenverwaltung in Active Directory
  • Verbesserte Terminal Dienste
  • Verbesserte Kerberos Authentifizierung
  • Read-Only Domain Controller

Mit dem Windows 2008 Server wird es erstmals möglich sein, bei bestimmten Server-Rollen auf eine grafische Oberfläche zu verzichten.

Zudem kann bei einer reinen Server Core Installation komplett auf grafische Oberflächen verzichtet werden. Alle Funktionen werden dann auf Basis der Eingabeaufforderung Administriert. Allerdings stehen bei dieser Installation nicht alle Funktionen zu Verfügung.

Folgende Rollen werden bei einer reine Server Core Installation bereit gestellt:

Active Directory, Active Directory Lightweight, Directory Services, Dateiserver, Subsystem für Unix, Backup,DHCP-Server, DNS-Server, IIS7.0, Media Server, Hyper-V, BitLocker, Telnet, Wins, Druckerserver.

Windows 7

Bild zu Windows
Windows 7 Logo

Der Vista-Nachfolger erschien am 22. Oktober 2009 und bekam dann den endgültigen Namen "Windows 7".

Windows 7 wurde bereits im Jahre 2000 unter dem Codenamen "Blackcomb" (später "Vienna") angekündigt. 2001 entschied Microsoft sich jedoch (wahrscheinlich aufgrund technischer Hindernisse), zwischen Windows XP und "Blackcomb" eine weitere Version von Windows zu veröffentlichen (Windows Vista).

Die Programmierarbeiten wurden im Juli 2009 abgeschlossen, sodass die PC-Hersteller ihre Computer mit Windows 7 rechtzeitig installieren konnten.

Kritik an Microsoft Windows

  • Quasi-Monopol auf dem Desktop-Markt
  • Unbefriedigende Stabilität
  • Vermutetes System-Prozessor-Kartell (genannt "Wintel") zwischen Microsoft und Intel
  • Veralteter und ausufernder Programmcode (z.B. sind 60 % des Vista-Codes von XP einfach kopiert worden, da aufgrund von Dokumentationsmangel niemand mehr weiß, was er bedeutet)
  • Zu lange dauernde Entwicklungen (z.B. war Windows XP 6 Jahre lang auf dem Markt bevor Vista kam)

Verweise

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