Algorithmus sucht nach der Quelle einer Webattacke

von Andreas Hackl | 0 | 976 Aufrufe

Anzeige Hier werben

Mit einem Algorithmus, den man Sparse Interference Algorithm getauft hat, wollen Wissenschaftler um Pedro Pinto des École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz die Ursprünge von Cyber-Attacken aufspüren. Bislang nutzten Experten primär die Brute-Force-Methode, die jedoch als zu rechenintensiv und ineffizient gilt.

Der neue Algorithmus hingegen überwacht zufällige oder ausgewählte Kontrollpunkte und versucht durch im Netz verfügbare Informationen die Quelle einen Angriffs zu lokalisieren. Bei der Zufallsvariante reichen 25% der am Angriff beteiligten Knoten um eine Erfolgsquote von 90% zu erzielen, bei ausgewählten sogar 5%.

Um die Brauchbarkeit zu testen, fütterte man den Algorithmus mit dem öffentlich bekannten Datenaustausch des Anschlags vom 11. September. Als Ergebnis kamen drei Verdächtige infrage, wovon einer in der Tat als einer der Köpfe für den Angriff zählt.

Über den Autor: Andreas Hackl
Hat Internetbasierte Systeme an der FH Trier studiert und sieht sich völlig selbstverständlich als Netzbürger.
Profilseite betrachten